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Osteoporose-Abklärung
Die Osteoporose-Abklärung besteht aus einer zweiteiligen Untersuchung. Die ILAMED AG bietet Ihren Kunden und Patienten eine vollständige Osteo-Diagnostik an.
Als erstes wird mittels Blutuntersuchungen der Knochenstoffwechsel erfasst. Diese Untersuchungen bestehen aus 7 Analysen im Blutserum:
- 1. Knochen-Alkalische Phosphatase (Knochenformation-Marker),
- 2. CrossLaps als Knochenabbau-Marker,
- 3. Vit-D3,
- 4. Calcium,
- 5. ionisiertes Calcium,
- 6. Phosphat und
- 7. Gesamt-Eiweiss

- Das DBM Sonic 1200 wird für diagnostische Zwecke verwendet und erlaubt eine strukturelle und densitometrische Analyse des Knochengewebes mittels Ultraschall (US). Es basiert auf dem Prinzip der US Geschwindigkeit und der US Absorption im Knochengewebe.
- Zwei US-Köpfe werden an der distalen Metaphyse des ersten Phalanx der letzten vier Finger positioniert. Dieses anatomische Gebiet eignet sich bei dieser Methode am besten zur Beurteilung von Knochendichte und Knochenstruktur.
- Die Geschwindigkeit des US durch Gewebe hängt von der Gewebecharakteristik, der Temperatur sowie der Frequenz des angewandten US ab. Die US Geschwindigkeit und Absorption im Knochen hängt insbesondere von der Dichte und der Struktur des Gewebes ab. Es ist möglich, den Status (Mineralisierung und Struktur) des Knochengewebes zu bestimmen. Die Ergebnisse des DBM Sonic werden mit den Referenzdaten einer Normalpopulation verglichen.
- Die Bestimmung dauert etwa 15 Minuten, ohne die sonst übliche Strahlenbelastung.
Bedeutung:
Die Osteoporose ist gekennzeichnet durch Demineralisation und Verminderung der Knochen-masse und Veränderung der Mikroarchitektur der Knochenstruktur. Dies führt zu einer verminderten Belastbarkeit der Knochen und erhöht somit das Frakturrisiko. Frauen sind gefährdeter als Männer, ihr Risiko für eine osteoporotische Fraktur im Laufe des Lebens liegt bei 40%, das der Männer bei 13%.Die Osteoporose wird zu den 10 häufigsten Krankheiten in Europa gezählt. Weltweit nimmt die WHO an, dass sich die Zahl der Schenkelhalsfrakturen von 1,7 Millionen im Jahr 1990 bis 2050 auf 6.3 Millionen erhöhen wird, vor allem als Folge der steigenden Lebenserwartung.